Logo-Kreis Unsere Geschichte
 

1991

Auf Initiative von Dr. hc. Albin Dannhäuser, Präsident des des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), kam es am 14. Oktober 1991 in München zum ersten Treffen des Forum Bildungspolitik in Bayern. 13 Elternvereinigungen, Lehrerverbände, Schülervertretungen, Jugendverbände und andere bildungspolitisch tätige Vereine und Organisationen fanden sich zusammen. Bereits im Protokoll der Gründungssitzung sind Ziele benannt benannt, die bis heute Gültigkeit haben. Heute zählt das Forum Bildungspolitik in Bayern 46 Organisationen als Mitglieder.

In der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Organisationen, Verbänden und Initiativen im Forum Bildungspolitik in Bayern wurden die ideologischen Grabenkämpfe der 70er Jahre und die Zersplitterung der bildungspolitischen Aktivitäten erfolgreich überwunden. Gemeinsam setzen wir uns aktiv mit den Problemen der Schul- und Bildungspolitik auseinander. Gemeinsam treten wir für eine innovative

Bildungspolitik, die Verbesserung der Unterrichtsbedingungen und die innere Schulreform ein. Die zentralen Stichworte lauten seit Beginn: steigende Schülerzahlen, prozentual rückläufige Bildungsausgaben und zunehmende Erziehungsprobleme.
 

1992

Im September 1992 rief das Forum Bildungspolitik in Bayern zu einer Großdemonstration für bessere Unterrichtsbedingungen, kleinere Klassen und mehr Lehrerplanstellen auf dem Münchner Marienplatz auf. Der Anlass war die Forderung des Bayerischen Obersten Rechnungshofs (ORH), trotz massiv steigender Schülerzahlen keine zusätzlichen Lehrerplanstellen zur Verfügung zu stellen. Mehr als 15.000 Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen aus ganz Bayern folgten unserem Aufruf.

Kurze Zeit später überreichten wir dem Bayerischen Landtag die größte Petition seiner bisherigen Geschichte: Fast 200.000 Bürgerinnen und Bürger forderten in einer Unterschriftenaktion kleinere Klassen, bessere Betreuungsangebote und das Recht auf einen Kindergartenplatz.
 

1993

Das Jahr 1993 war schulpolitisch geprägt von der Diskussion um das Volksbegehren „Bessere Schulen“. Einige Organisationen im Forum unterstützten das Volksbegehren, andere nicht. Entgegen vieler Unkenrufe zerbrach das Forum Bildungspolitik in Bayern nicht an den unterschiedlichen Positionen seiner Mitgliedsorganisationen - im Gegenteil. Noch im gleichen Jahr richteten wir erneut eine Petition zur Sicherung der Unterrichtsversorgung an den Bayerischen Landtag.
 

1994

Im Jahr 1994 erarbeitete das Forum Bildungspolitik in Bayern in intensiver Diskussion zwei vielbeachtete Positionspapiere zur Freiarbeit („Freie Arbeit und offener Unterricht - Das neue Lern- und Arbeitsverständnis für eine kindgemäße, lebensnahe Schule“) und zur Betreuungssituation („Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche“). Gemeinsam mit Wissenschaftlern und anderen Experten befassten wir uns außerdem mit den Themen Gewalt in den Medien und Medienerziehung sowie Fragen der Integration von Kindern mit Behinderungen in Regelschulen.
 

1995

1995 veranstaltete das Forum Bildungspolitik in Bayern den Pädagogischen Kongress „Bildung neu denken - Aufbruch ins 21. Jahrhundert“. In seiner thematischen Vielfalt, seiner hochkompetenten Besetzung und seinen mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Ereignis!

Ebenfalls 1995 legten wir ein Positionspapier zur Reform der gymnasialen Oberstufe vor, in dem der Erhalt von 13 Schuljahren gefordert wird.

Im gleichen Jahr war das Forum Bildungspolitik in Bayern Träger der Unterschriftenaktion Stopp am Schulbus. In ganz Deutschland hat rund eine halbe Million Menschen für einen besseren Schutz von Kindern beim Ein- und Aussteigen aus dem Schulbus unterschrieben. Allein in Bayern mehr als 216.000! Gegen anfänglich erbitterte Widerstände konnte schließlich erreicht werden, dass der Bundesrat eine Änderung der Straßenverkehrsordnung zum 1. August 1995 in Kraft setzte.
 

1996

1996 wandte sich das Forum Bildungspolitik in Bayern u. a mit einer Petition gegen die weitere Verschlechterung der Unterrichtsbedingungen an den Bayerischen Landtag. Der Anlass war diesmal die neuerliche Streichung einer Unterrichtstunde in der Grundschule.
 

1997

1997 führte das Forum Bildungspolitik in Bayern das vielbeachtete Symposion „Selbstverantwortung und Eigengestaltung - Anstöße für eine neue Schulkultur“ mit über 300 Teilnehmer/innen durch. Im gleichen Jahr legten wir unser Positionspapier „Elementarer Bildungsbereich - Kindertageseinrichtungen“ vor, in dem kleinere Gruppen, angemessene Öffnungszeiten, mehr bezuschusstes pädagogisches Personal und die Integration von Kindern mit Behinderten gefordert werden.
 

1998

1998 mischten wir uns u. a. mit einer öffentlichen Anhörung im Literaturhaus München aktiv in den Wahlkampf zur bayerischen Landtagswahl ein. Wir richteten unsere Forderungen zur bayerischen Bildungspolitik an die Vertreter/innen der Parteien und forderten verbindliche Aussagen ein.
 

1999/2000

Die Jahre 1999 und 2000 waren dominiert durch die Auseinandersetzung um die Einführung der sechsstufigen Realschule. Wie 1993 beteiligten sich zahlreiche Mitgliedsorganisationen des Forums aktiv am Volksbegehren „Die bessere Schulreform“, dem Gegenkonzept zur sechsstufigen Realschule. Erneut bewies das Forum Bildungspolitik in Bayern seine Fähigkeiten, trotz unterschiedlicher Auffassungen seiner Mitglieder, gemeinsam zu handeln: Im Oktober 1999 richteten wir gemeinsam unsere Forderungen zur Änderung des Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes an die Politik. Unter anderem setzten wir uns für die Hauptschulreform und gegen die Abschaffung der Grund- und Leistungskurse am Gymnasium ein.

Ende 2000 legte das Forum Bildungspolitik ein ausführliches Positionspapier „Qualitätssicherung in Bildung und Erziehung“ vor. Zunächst diskutierten wir unsere Thesen mit Vertreter/innen aller drei Fraktionen des Bayerischen Landtags bei einem Parlamentarischen Abend. Anschließend richteten wir unsere Forderungen als Petition an die Bayerische Volksvertretung.
 

2001

Im Jahr 2001 feierte das Forum Bildungspolitik in Bayern sein 10-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wurde mit einer großen Veranstaltung im Oktober in Nürnberg begangen, bei der auch die im Bayerischen Landtag vertreten Parteien hochkarätig das Wort ergriffen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Demokratie leben und lernen - Innere Schulentwicklung als Demokratisierungsprozess". Diese Thema war zugleich Schwerpunktthema des Jahres 2001, zu dem  ein Positionspapier vorlegt wurde.

Außerdem wurden vom Forum Bildungspolitik in diesem Jahr zwei Petitionen zur Schulsozialarbeit sowie zum Qualitätsmanagement der Kindertageseinrichtungen in Bayern an den Bayerischen Landtag gerichtet. Schließlich setzte sich das Forum erfolgreich dafür ein, dass die in den Kosovo abgeschobene Nürnberger Schülerin Teuta Zeneli nach Bayern zurückkehren durfte, um hier ihren Schulabschluss zu erwerben.
 

2002

Im Jahr 2002 befasste sich das Forum Bildungspolitik in Bayern schwerpunktmäßig mit der PISA-Studie. Zwei Petitionen wurden an den Bayerischen Landtag gerichtet, eine zur geschlechtsspezifischen Förderung und eine weitere zum Abbau sozialer Benachteiligungen.

Außerdem führte das Forum Bildungspolitik in Bayern Gespräche mit Vertretern aller drei Landtagsfraktionen zur Demokratisierung von Schule. Das o.g. Positionspapier wurde anschließend als Petition an den Bayerischen Landtag gerichtet.

Ende 2002 tritt der Deutsche Katecheten-Verein e.V. (DKV) als 25. Organisation dem Forum Bildungspolitik in Bayern bei.

2003

2003 führte das Forum Bildungspolitik in Bayern gemeinsam mit BLLV und BEV die Unterschriftensammlung "Aktion Bildung" durch. Am 8. Juli konnten konnte dem Präsidenten des Bayerischen Landtags 102.317 Unterschriften für dringend erforderliche Verbesserungen an Grundschulen überreicht. Das ist die mit Abstand größte Petition der letzten 5 Jahre in Bayern.

In der ersten Jahreshälfte hatte das Forum Bildungspolitik bereits eine Petition zur Reform der gymnasialen Oberstufe sowie eine Petition zur Förderung von Schülerbibliotheken als Konsequenz aus der PISA-Studie an den Landtag gerichtet.

Das Forum Bildungspolitik unterstützt die Petition der LandesSchülerInnenVereinigung Bayern (LSV) zur Ausweitung der Schülerrechte.

Zur Schaffung einer bis auf Landesebene gesetzlich geregelten und demokratisch legitimierten Elternvertretung in Bayern hat das Forum Bildungspolitik an den neugewählten Landtag eine Petition gerichtet. Diese gibt es in allen Bundesländern - nur in Bayern nicht.

In der letzten Sitzung in diesem Jahr nahm das Forum Bildungspolitik das Insitut für Zusammenarbeit im Erziehungsbereich (IFZE) als 28. Organisation auf.

2004

Anfang 2004 nahm das Forum Bildungspolitik die Initiative Humanes Lernen GbR als 29. Organisation auf. Das Forum Bildungspolitik arbeitet äußerst effektiv und beschäftigt sich mit verschiedensten Fragen des Bildungssystems. Im Laufe des Jahres werden 4 Petitionen an den Bayerischen Landtag gerichtet: Eine Petition zur Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, eine zur grundlegenden Bedeutung von Schulsozialarbeit und eine weitere zur Sicherung der Standards des bestehenden Bayer. Kindergartengesetzes (BayKiG).

Darüber hinaus hat das Forum Bildungspolitik eine Eingabe an die Bayerische Kultusministerin gerichtet zur Forderung Schulpsycholog/innen in die Beratung. Eine Arbeitsgruppe des Forums erstellte ein Diskussionspapier zur Lernkultur.

2005

Am 15. Januar veranstaltet das Forum Bildungspolitik einen Landeskongress Schulsozialarbeit zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule mit über 200 Teilnehmer/innen. Die Anwesenden verabschiedeten als Protest eine Petition gegen die geplante Einstellung des Programms zur Schaffung von Schulsozialarbeiter/innen.

2005 nahm das Forum gleich vier neue Mitglieder auf: die Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e.V. (LEV), die InitiativGruppe Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V., den Verband Katholischer Religionslehrer/innen und Gemeindereferent/innen im Kirchendienst e.V. (VKRG) sowie den Deutscher Kinderschutzbund - München e. V. Somit hat das Forum Bildungspolitik jetzt 33 Mitglieder.

Schließlich wurde im Dezember eine umfangreife Petition zum Ausbau der interkulturellen Erziehung an den Bayer. Landtag gerichtet.

2006

Das Jahr begann mit einer Petition mit dem das Forum 2000 zusätzliche Lehrerplanstellen im Nachtragshaushalt 2006 forderte.

Im Mai nahm das Forum Bildungspolitik sein 34. Mitglied einstimmig auf: den Landeselternverband Bayerischer Realschulen e.V. (LEV-RS). In der gleichen Sitzung war der SPD-Bildungsexperte Hans-Ulrich Pfaffmann für einen Meinungsaustausch Gast beim Forum. Wenig später stellte das Forum erfolgreich eine Petition zur Schulsozialarbeit: Im Doppelhaushalt 2007/08 wurden insgesamt 71 zusätzliche Stellen durch den Freistaat geschaffen.

Die weiter wachsende Mitgliederzahl machte es erforderlich, die Art der Zusammenarbeit 2006 erstmal in einer Geschäftsordnung festzuschreiben. Erstmals wurde jetzt auch eine Stellvertretende Sprecherin gewählt.

Am 21.10.2006 feierte das Forum Bildungspolitik in Bayern sein 15-jähriges Bestehen wird einer Festversanstaltung in München.

2007

Am 3.3.2007 veranstaltete das Forum Bildungspolitik zum zweiten Mal eine Landesfachtagung Schulsozialarbeit


Im Mai wuchs das Forum Bildungspolitik auf nun 36 Mitglieder an. Neu dabei das Eltern-Forum-Coburg und Sudbury München e.V.
Zur gleichen Zeit machte sich das Forum erneut stark für den Ausbau der interkulturellen Erziehung.


Im November konnte das Forum Bildungspolitik ein weiteres Mitglied aufnehmen: Die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern e.V. (LKB:BY).

2008

Zu Anfang des Jahres greift das Forum Bildungspolitik ein immer stärker beachtetes Thema mit einer Petition auf: Die Förderung von männlichen Kindern und Jugendlichen. Vom Kultusministerium fordert das Forum eine Stärkung der Rechte der neu geschaffenen gesetzlichen Schüler/innenvertretung. Weitere Petitionen stellte das Forum Bildungspolitik zu den Allgemeinen Schuldaten sowie für mehr Schulpsychologen/innen. Letztere wird im Juni vom Landtag mit "Würdigung" beschlossen. Es folgen Petitionen zur Integration / Sonderpädagogik und zum Kunstunterricht.

Als neues Mitglied wird das Zentrum für kindliche Mehrsprachigkeit (ZfkM) aufgenommen. Im Juni kandidiert der Gründer und langjährige Sprecher des Forums, Dr. h.c. Albin Dannhäuser, nach 17 Jahren nicht mehr für dieses Amt. Zu seinem Nachfolger wird einstimmig Klaus Wenzel (BLLV) gewählt. Erstmals gibt es zwei stellvertretende Sprecherinnen: Isabell Zacharias (BEV) wird bestätigt und Brigitta Berger-Thüre (MLVB) in das neu geschaffene Amt der 2. Stellvertretenden Sprecherin gewählt.

Zur Landtagswahl hat das Forum Bildungspolitik Forderungen gestellt, die von den Parteien beantwortet werden. Am 23. Juni hat hierzu eine "bewegte" Diskussionsveranstaltung mit Spitzenpolitiker/innen der 5 wichtigsten Partein stattgefunden. Am 23./24. Oktober ist das Forum Bildungspolitik Mitveranstalter des Kongresses "KULTUR BILDET STADT" in München.w

Die Hermann Gutmann Stiftung wird als erste Organisation in den neu geschaffenen Status eines Fördermitglieds aufgenommen

2009

Das Forum Bildungspolitik in Bayern wächst weiter auf 40 Mitglieder: Der Verband Berufstätiger Mütter e.V. (VBM), der Fachverband für Kunstpädagogik, BDK e.V., die Gymnasialeltern Bayern e.V. (GyB), die Landesarbeitsgemeinschaft Bayerischer Familienbildungsstätten e.V., der Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. Bayern (LVL), Eine Schule für Alle - in Bayern e.V. sowie Die Regionalbewegung - Landesgruppe Bayern werden als Mitglied aufgenommen.

Am 14. März 2009 veranstaltete das Forum Bildungspolitik seine 3. Landesfachtagung Schulsozialarbeit zum Übergang Schule - Beruf in Fürth.

Im März wurde eine Petition zur kulturellen Bildung, im Mai eine zur Umsetzung der UN-Konvention zur Inklusion im Bayerischen Schulsystem an den Bayerischen Landtag gerichtet. Geplant sind u.a. Stellungnahmen zu den Themen Frühförderung, Elternarbeit, Medien und zur Elementarerziehung.

Seit Oktober ist das Forum Bildungspolitik in Bayern Mitglied im
Bayerischen Bündnis für Toleranz - Demokratie und Menschenwürde schützen

2010

Das Forum Bildungspolitik in Bayern wächst durch neue Mitglieder weiter: Erstmals sind die Studierenden vertreten über die Landes-ASten-Konferenz Bayern, Landesweiter Zusammenschluss der Studierendenvertretungen. Neu dabei auch das renommierte JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Mit dem Bayerischer Jugendring (BJR) und dem Deutscher Caritasverband Landesverband Bayern e. V. werden im Mai zwei weitere gewichtige Organisationen als 43. und 44. Mitglied aufgenommen.

Inhaltlich unternimmt Forum neuen Vorstoß für die Einrichtung einer gesetzlich verankerten verfassten Elternschaft endlich auch in Bayern: Petition an den Landtag, Schaubild zum Wahlverfahren. Gegenüber dem Kultusministerium wurden faire Verbandsanhörungen in einer Petition gefordert.

Klaus Wenzel, Sprecher des Forum Bildungspolitik in Bayern, spricht am 27. Februar als Vertreter des Bündnis für Toleranz beim Aktionstag Vielfalt in der Friedensstadt Augsburg: Platzverweis! Die Rote Karte gegen Rechts. Beteiligt ist ein breites Bündnis - u.a. das Bayerische Bündnis für Tolereanz, dessen Mitglied das Forum Bildungspolitik in Bayern ist. Flyer, Resolution des Augsburger Stadtrates.

Zur Änderung des BayEUG in Sachen Mittelschule, Ganztagsschulen und Schulen in freier Trägerschaft fordert das Forum Bildungspolitik bei der Verbändeanhörunggegenüber dem Kultusministerium deutliche Nachbesserungen. Nachdem das KM hierauf nicht eingeht, werden die Forderungen auch als Petition an den Bayerischen Landtag, den Gesetzgeber, gerichtet. Es folgt ein Positionspapier zur Medienpädagogik und zum Erhalt der Schule im ländlichen Raum sowie eine Eingabe zur Finanzierung von Schulen in freier Trägerschaft.

Im Juli werden Klaus Wenzel, Isabell Zacharias und Brigitta Berger-Thüre ohne Gegenstimme in eindrucksvoller Weise für weitere zwei Jahre als Sprecher/innen des Forum Bildungspolitik bestätigt. Sie haben sich eine weitere inhaltliche und politische Profilierung des Forums zum Ziel gesetzt. U.a. wollen Sie eine Positionierung zur Schulstrukturdebatte erreichen.

Ein Schwerpunktthema des Jahres 2010 ist die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Schulbereich. Auf einer Pressekonferenz werden am 19. April sofortige Änderungen im Schulgesetz gefordert. Es folgen Schreiben an den Bayerischen Landtag zur Umsetzung und zur Finanzierung der gleichberechtigten Teilhabe Behinderter im Bildungssystem.

2011

Die Themen Inklusion und Schulstruktur beschäftigen das Forum Bildungspolitik in Bayern weiterhin. Auf einer Klausurtagung im April wurden wichtige Weichenstellungen insbesondere für die weitere Arbeit zur Bildungsfinanzierung gestellt. Eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe formuliert hierzu konkrete Forderungen, die 2012 in einer Petition münden. Das Forum Bildungspolitik in Bayern unterstützt die Petitionen Bildungsrepublik Deutschland verwirklichen! Für eine bessere öffentliche Bildungsfinanzierung und Doppeljahrgang 2011 – Jetzt wird´s eng! für mehr Studienplätze

In die Beratungen zum Doppelhaushalt 2011/12 des Freistaats Bayern bringt sich das Forum Bildungspolitik in Bayern mit einer weiteren Petition "Mehr Mut für Bayerns Zukunft" ein.

Am 1. März bietet das Forum eine Veranstaltung zur Inklusion mit Ines Boban und Andreas Hinz an, die "Demo gegen Lehrerstellenabbau" der "Initiative Bildung 21" am 2. April 2011 wurde vom Forum Bildungspolitik in Bayern aktiv unterstützt. Am 16. Mai organisierte das Forum eine Halbzeitbilanz der laufenden Periode des Bayerischen Landtags mit namhaften Vertreter/innen aller 5 Landtagsfraktionen und legte selbst 5 zentrale Forderungen für die zweite Halbzeit vor.

Im Mai wird die StadtschülerInnenvertretung München als neues Mitglied aufgenommen.

Am 14. Oktober feiert das Forum Bildungspolitik in Bayern unter Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) sein 20-jähriges Jubiläum im Bayerischen Landtag. Festredner ist der Philosophieprofessor und ehem. Staatsminister Julian Nida-Rümelin.

In Zusammenhang mit dem 20-jährigen Bestehen äußert sich das Forum Bildungspolitik in Bayern erstmals in seiner Geschichte zur Schulstrukturfrage. In einer Petitionen an den Bayerischen Landtag wird der Abschied vom Dogma der Dreigliedrigkeit und die Befreiung der Schulen vom Ausleseauftrag gefordert. In einer weiteren Petition wird die freie Wahl der weiterführenden Schule nach der vierten Grundschulklasse durch die Eltern angestrebt. In den ersten 20 Jahren seines Bestehens waren diese Themen aufgrund unterschiedlicher Positionen nur intern diskutiert worden.

Externe Gäste sind 2011 u.a. Günther Felbinger, Landtagsabgeordneter der Freien Wähler (FW) sowie die Behindertenbeauftrage der Bayerischen Staatsregierung, Irmgard Badura, zur Umsetzung der Inklusion im Bildungsbereich.

2012

Die Stiftung Gesellschaft macht Schule gemeinnützige GmbH wird als neues Mitglied im Forum Bildungspolitik in Bayern aufgenommen.

Forum Bildungspolitik in Bayern fordert in einer Petition mehr Mittel für Schulen in freier Trägerschaft. Eine weitere Petition an den Bayerischen Landtag setzt sich für eine sinnvolle Finanzierung der Bildung in Bayern ein. Weitere Themen sind 2012 das Gesetz zur Erziehung und Betreuung in Kindergärten und Kindertageseinrichtungen und die Regionalen Dialogforen des Kultusministeriums.

Externe Gäste sind u.a. Prof. Dr. Klaus Meisel mit einem Vortrag zum funktionalen Analphabetismus im Land der Dichter und Denker sowie Prof.in Dr. Christine Schenz zum Thema "Bildung und Nachhaltigkeit und/oder Nachhaltigkeit der Bildung. Im Oktober führt das Forum Bildungspolitik eine Exkursion mit Unterrichtshospitation zum Pädagogischen Zentrum Hollerstauden (Ingolstadt) durch. Unsere Mitgliedsorganisation Jenaplan-Initiative Bayer e.V. hat sich aufgelöst.

Im Juli werden bei den Neuwahlen Klaus Wenzel (BLLV) als Sprecher und Brigitta Berger-Thüre als Stellvertreterin beide einstimmig bestätigt. Neue zweite Stellvertretende Sprecherin wird Franziska Bleß von der LandesSchülerInnenVereinigung Bayern e.V. (LSV). Die langjährige bisherige Stellv. Sprecherin und Landtagsabgeordnete Isabelll Zacharias (BEV) hatte nicht mehr kandidiert.

2013

Die Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern ê.V. (LEV) und die Aktion Gute Schule e.V. werden als neue Mitglieder im Forum Bildungspolitik in Bayern aufgenommen.

Zu den Landtagswahl in Bayern am 15. September entfaltet das Forum Bildungspolitik in Bayern vielfältige Aktionen. Unser Ziel: Die Landtagswahlen sollen zur Bildungswahl werden. Bereits im Januar werden 9 Wahlprüfsteine einstimmuig verabschiedet. Sie werden den aktuell im Landtag vertreten 5 Parteien zur Beantwortung übersandt. Am 5. Mai findet eine viel beachtete Veranstaltung mit Vertreter/innen dieser Parteien statt, wo unsere Wahlprüfsteine mit dem Publikum diskutiert werden. Anschließend werden die 9 Wahlprüfsteine in 9 einzelnen Petitionen an den Landtag gerichtet.

Parallel dazu wird das Forum Bildungspolitik in Bayern Partner der Aktion Bildungsflash "Gib Bildung Deine Stimme". Die Kampagne wird über den Wahltermin hinaus fortgesetzt, die Forderungen im Dezember 2013 an den neu gewählten Bildungsausschuss des Landtags übergeben. Alle Aktivitäten zur Landtagswahl 2013 auf unserer Homepage.

Das Forum Bildungspolitik in Bayern ist offizieller Unterstützerorganisation des erfolgreichen Volksbegehrens "JA zur Bildung - NEIN zu Studiengebühren". Es setzt sich mit einer Petition für das Wahlrecht von Eltern auf die Form der Leistungsbewertung in der Grundschule ein. Das Gymnasium und die Frage seiner Dauer (G8 oder G9) wird ebenso diskutiert wie die Zusammenarbeit von Landesschülerrat (LSR) und LandesSchülerInnenVereinigung Bayern (LSV). Zur geplanten Änderung der Zulassungs- und Ausbildungsordnung für das Lehramt an Sonderschulen (ZALS) hat das Forum Buildungspolitik eine Stellungnahme abgegeben und weitere Schritte zur Verwirklichung der Inklusion gefordert.

2014

Kultusminister Ludwig Spaenle kündigt Ende Januar an, 832 Lehrerstellen zum Schuljahr 2014/15 zu streichen. Sechs bayerische Lehrerverbände verabschieden eine gemeinsame Resolution gegen diese Pläne. Das Forum Bildungspolitik unterstützt mit seinen 46 Mitgliedern diese Resolution gegen die Streichung von 832 Lehrerstellen. Wenig später erklärt die CSU-Landtagsfraktion unter dem öffentlichen Druck, dass bis 2018 im Schulbereich keine einzige Lehrerstelle gestrichen werden soll. Die kommenden Haushaltsverhalndlungen wir das Forum Bildungspolitik sehr kritisch begleiten.

Zur bayerischen Kommunalwahl am 15. März stellt das Forum Bildungspolitik in sechs bildungspolitische Forderungen auf. Die Wählerinnen und Wähler werden aufgefordert, die Kommunalwahl zur Bildungswahl zu machen.

Am 13. Mai veröffentlicht das Forum auf einer Pressekonferenz seinen Beschluss zum Volksbegehren zum Gymnasium. Es fordert dazu auf, sich im Juli 2014 in die Listen einzutragen. Das Forum ist gegenüber dem Modell der Freien Wähler spektisch. Aber es will, dass ein Reformprozess stattfindet und am Ende das Volk entscheidet. Das gelingt nur, wenn das Volksbegehren erfolgreich ist. Aus Anlass dieses Beschlusses verlassenen die Gymnasialeltern Bayern (GyB) und die Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern (LEV) das Forum.

Im Juli werden Klaus Wenzel (BLLV) als Sprecher und Franziska Bleß (SSV München) als 1 Stellv. Sprecherin in geheimer Wahl einstimmig bestätigt. Wiebke Stock folgt - ebenfalls einstimmig - als 2. Stellv. Sprecherin Brigitta Berger-Thüre (MLVB) (beide MLVB), die nicht erneut kandidierte.

Das Forum fordert eine bessere Beteiligung der Schüler/innen bei den weiteren Arbeiten am Lehrplan PLUS und gibt eine Stellungnahme zur geplanten Änderung des Schulfinanzierungsegesetzes ab, um eine Benachteiligung von staatlich genehmigten Förderschulen abzuwenden. Das Forum Bildungspolitik unterstützt der Offenen Brief der "AKTION 25 - Mehr Bildung für Bildung". Er fordert Ministerpräsident Seehofer auf, 25 Prozent der Steuermehreinnahmen für Bildung zu verwenden. Im Oktober wird ein umfassendes Positionspapier zur frühkindlichen Bildung verabschiedet.

Das Forum Bildungspolitik nimmt zwei neue Mitgleider auf: Das Netzwerk Ganztagsbildung und das Netzwerk Inklusion Bayern e.V.. Im November entscheidet das Forum, die selbstorganisierte Bürgerinitiative gegen das Freihandelsabkommen TTIP von EU und USA zu unterstützen, weil es unabsehbare Folgen für die Bildungspolitik haben würde.

Prominente Gäste kommen 2014 ins Forum Bildungspolitik, um mit den 46 Mitgliedsorganisationen zu diskutieren: Die ehem. Bundesfamilienministerin Renate Schmidt berichtet als Schirrmherrin der Kampagne "ADHS und Zukunftsträume". Außerdem kommen die Bildungspolitischen Sprecher Martin Güll (SPD) und Thomas Gehring (Grüne). Kultusstaatssekretär Georg Eisenreich spricht über Inklusion und außerschulische Bildung.

2015

Günther Felbinger, Bildungspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Freie Wähler, ist im Januar Gast beim Forum. Er schließt die Runde der Bildungspolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen nach der Wahl 2013 ab. Felbinger spricht über Lehrerbildung und wohnortnahe Schulen. Die Pressemitteilung des Forums veranlasst das Kultusministerium zu einem Dementi zum Thema Zugangsbeschränkung zum Referendariat, das bereits wenige Tage später wieder in Zweifel steht.

Das Forum Bildungspolitik, hat am 4. Mai beschlossen ein eingetragener Verein zu werden. Eine Satzung und eine Beitragsordnung wurden verabschiedet.

Bei der Klausursitzung im März 2015 wurde das Thema "Flüchtlinge und Bildung" mit externen Referent/innen intensiv diskutiert und gleichzeitig als Schwerpunktthema des Jahres 2015 gewählt - lange bevor die Flüchtlingszahlen im Sommer deutlich anstiegen. In mehreren Petitionen fordert das Forum Bildungspolitik in Bayern ein sicheres Aufenthaltsrecht während der Berufsausbildung, eine Verbesserung der (Aus-)Bildung von Flüchtlingskindern und mehr Mittel im Nachtragshaushalt 2016 für die Integration durch Bildung. Im Dezember lud das Forum zur Diskusionsrunde "Flüchtlinge und Bildung - wie schaffen wir das?" ein.

Ein weiteres zentrales Thema war 2015 der Widerstand gegen eine von der Bayerischen Staatsregierung beabsichtige Zulassungsbeschränkung zum Referendariat. Forderungen wurden zudem zu folgenden Themen formuliert: frühkindliche Bildung, Inklusion und Schulsozialarbeit sowie AD(H)S.

Das Forum fordert eine bessere Bildung durch mehr Qualität in den Kitas und damit eine konsequente Umsetzung der Beschlüsse des des Dresdener Bildungsgipfels von 2008.

Neues Mitglied im Forum Bildungspolitik wurde der Bayerischer Volkshochschulverband (bvv). Zudem wurden zwei Exkursionen durchgeführt zur Sudbury Schule Ammersee und zur Profilschule Ingolstadt.

2016

Zu Beginn des Jahres versucht das Forum Bildungspolitik weiterhin, die Zulassungsbeschränkung zum Referendariat zu verhindern, die die CSU-Staatsregierung anstrebt. Leider erfolglos.

Das Thema Flüchtlinge, beschäftigt das Forum auch im Jahr 2016: Zum Entwurf des Bayerischen Integrationsgesetztes der Bayerischen Staatsregierung nimmt das Forum Bildungspolitik Stellung. Insbesondere lehnt es jede Einschränkung der Schulpflicht für Flüchtlinge ab. Zu diesen und anderen Aspekten des Themas Flüchtlinge und Bildung ist am 9. Mai der Leiter der Stabsstelle Flüchtlingsintegration im Kultusministerium, MR Dr. Robert Geiger, zu Gast im Forum Bildungspolitik. Aus Anlass seines 25-jährigen Jubiläums erneuert das Forum diese Forderung: Pressemitteilung vom 14.10.2016. Im Gesetzgebungsverfahren des Landtags erreicht das Forum gemeinsam mit anderen mit diesem Anliegen einen wichtigen Erfolg: Die Einschränkung der Schulpflicht wird weitestgehend fallen gelassen: Hintergrundinformationen zum Bayerischen Integrationsgesetz. Bei einer Verbandsanhörung forderte das Forum Bildungspolitik mehr Sprachförderung in Berufsintegrationsklassen zugunsten einer schnellen Integration von Flüchtlingen. Am 16. Dezember weist das Forum in einem Pressehintergrundgespräch auf Missstände bei Bildung und Arbeit für Flüchtlinge hin und fordert, Integration ernst zu nehmen.

Im März nimmt der Sozialausschuss die Forums-Petition zur frühkindliche Bildung an ("Würdigung") - ein seltenes Ereignis im Bayerischen Landtag.

Das Forum Bildungspolitik in Bayern wird am 1. März 2016 als eingetragener Verein (e.V.) ins Vereinsregister München eingetragen unter der Nummer VR 206432. Satzung

Bei der Klausursitzung im März war Frau Prof. Dr. Gabriele Weigand von der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe unsere Referentin. Ihr Thema "Begabungsförderung" will das Forum Bildungspolitik in der kommenden Zeit schwerpunktmäßig bearbeiten.

Unter dem Motto "Anpfiff zur zweiten Halbzeit" zieht das Forum Bildungspolitik am 9. Mai eine Halbzeitbilanz des Bayerischen Landtags mit Vertreter/innen aller Landtagsfraktionen. Das Forum Bildungspolitik unterstützt die Online-Petition zu TTIP, CETA und TiSA. Die Bürgerinnen und Bürger müssen gefragt werden, bevor die Parlamente entscheiden. Die Petition erreicht 4517 Unterschriften.

Bei der Mitgliederversammlung im Juli stehen Vorstandswahlen an. Alle bisherigen Vorstände - Klaus Wenzel, Vorsitzender und seine beiden Stellvertreterinnen Franziska Bleß sowie Wibke Stock kandidieren nicht mehr. Als neue Vorsitzende wird Simone Fleischmann (Präsidentin des BLLV) gewählt. Ihr Stellvertreter werden Bernhard Baudler (Landesverband Bayern der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - GEW) und Jonas Glaser (StadtschülerInnenvertretung München -SSV): Pressemitteilung vom 19.7.2016. Klaus Wenzel wird zum Ehrenmitglied des Forum Bildungspolitik.

Am 6. Oktober feierte das Forum Bildungspolitik in Bayern sein 25-jähriges Jubiläum. Albin Dannäuser wird zum Ehrenvorsitzenden des ernannt.

Bei einer Verbandsanhörung forderte das Forum Bildungspolitik mehr Sprachförderung in Berufsintegrationsklassen zugunsten einer schnellen Integration von Flüchtlingen. Im Zuge der Haushaltsberatungen des Freistaats für 201772018 setzte sich das Forum für mehr Geld für Bauvorhaben von Privatschulen ein. Das Forum Bildungspolitik gehört zu den 58 prominenten Erstunterzeichnern des Manifest: HALTUNG ZÄHLT. Es wendet sich gegen Zwietracht, Verfolgung, Gewalt und Hass und ruft dazu auf, unsere Gesellschaft vor Spaltung und Brutalität zu schützen. Außerdem unterstützt das Forum Bildungspoitik die Sudbury-Schule am Ammersee und fordert in einem einstimmigen Beschluss deren Wiedereröffnung.

2017

Das Forum Bildungspolitik befasst sich mit der Förderung von Hochbegabten und kritisiert: Bayern verschenkt zu viele Potentiale. In einer Petition an den Landtag fordert es: Jedes Kind hat in einer inklusiven Schule Anspruch auf die optimale Förderung seiner jeweiligen individuellen Begabung. Dies müsse auch für die Förderung sehr gut bis hochbegabter Kinder gelten. Pressemitteilung vom 14.6.17

Das Forum ist Erstunterzeichner des Forderungskatalogs "Mehr gelebte Demokratie an bayerischen Schulen" des "Runden Tisches Politische Bildung“ in Tutzing.

Am 14.3.17 strahlt ARDalpha das alpha-Forum extra aus: "Zukunft der Bildung – Bildung der Zukunft". Hier diskutiert das Forum Bildungspolitik mit Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. Für das Forum sind dabei: Simone Fleischmann (Vorsitzende Forum Bildungspolitik in Bayern), Jonas Glaser (Stellv. Vorsitzender Forum Bildungspolitik), Prof. Dr. Klaus Meisel (Vorsitzender Bayerischen Volkshochschulverbandes - bvv) und Anton Salzbrunn (Vorsitzender GEW Bayern).

Im Mai werden 3 neue Mitglieder aufgenommen: PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V., der Deutscher Gewerkschaftsbund, (DGB), Bezirk Bayern und der Dachverband Bayerischer Träger für Kindertageseinrichtungen e.V. (DBTK). Das Forum hat jetzt 43 Mitglieder - Pressemitteilung v. 11.5.17.

Das Forum Bildungspolitik ruft zur Kundgebung in München am 1.6.17 "Schützt unsere Schülerinnen & Schüler - Keine Abschiebung von Menschen in Ausbildung und Arbeit" auf. Anlass ist die versuchte Abschiebung eines Berufsschülers aus dem Unterricht in Nürnberg nach Afghanistan. Das Forum weist zudem auf die wöchentlichen Mahnwachen gegen Abschiebungen nach Afghanistan in München hin.

Mit einer einstimmig beschlossenen Petition wendet sich das Forum Bildungspolitik gegen Abschiebungen nach Afghanistan und fordert die vollständige Umsetzung der 3+2-Regelung in Bayern: Petition an den Landtag.

In einem Brief an Kultusminister Spaenle v. 26.6.17 setzt sich das Forum erneut für die Sudbury-Schule am Ammersee ein und fordert deren Wiedereröffnung.

Forum Bildungspolitik in Bayern e.V.

Wir über uns
Unsere Geschichte
Mitgliedsorganisationen
Positionen
Veranstaltungstipps
Suche
Impressum/Kontakt