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Marianne Schieder plädiert beim Forum Bildungspolitik für längere gemeinsame Schulzeit


Die SPD-Landtagsfraktion will eine breite gesellschaftliche Diskussion zur zukünftigen Schul- und Bildungspolitik anstoßen. Marianne Schieder, die Bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, nutzte den Meinungsaustausch mit dem Forum Bildungspolitik in Bayern deshalb, um für das bildungspolitische Konzept ihrer Fraktion "Keiner darf verloren gehen" zu werben.

MdL Schieder
Im Marianne Schieder (Bildmitte), Bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion stellte die Perspektiven der SPD für die bayerische Bildungspolitik beim Forum Bildungspolitik in Bayern am 27. September 04 zur Diskussion.


Schieder, die zugleich stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport im Bayerischen Landtag ist, plädierte für eine längere gemeinsame Schulzeit. Konkret schlug sie eine sechsjährige Grundschule vor. Darüber hinaus sei ihr der Erhalt der wohnortnahen Schule ein wichtiges Anliegen. Insbesondere die Auflösung von kleinen (Teil-)Hauptschulen wolle sie verhindern. Dauerhaft werde die Hauptschule allerdings auch in Bayern nur eine Chance haben, wenn auch hier über neue Schulstrukturen nachgedacht werde.

Die SPD-Bildungsexpertin sprach sich in diesem Zusammenhang klar für die Einrichtung von Regionalschulen aus, also für die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen. Allerdings solle dies - wie der Name Regionalschule schon sagt - nur dort geschehen, wo dies vor Ort gewünscht werde.

Die Mitglieder des Forum Bildungspolitik nutzen die Gelegenheit, um mit der SPD-Bildungsexpertin über diese und weitere Fragen zu diskutieren. So wurde analog zu den Spitzenländern der PISA-Studie auch die Überlegung in den Raum gestellt, die gemeinsame Schule direkt auf acht Jahre einzurichten. Nachhaltig unterstützte das Forum die Bemühungen von Schieder und ihrer Fraktion, die Zahl der Planstellen im kommenden Doppelhaushalt auszuweiten, statt wie von der Staatsregierung geplant, zu reduzieren. Denn einig war man sich darin, dass unsere Kinder und deren Bildung eine herausragende gesellschaftliche Aufgabe ist. Eine breite gesellschaftliche Diskussion über die Bedeutung von Bildung sei zu diesem Zweck anzustreben.

Schieder nutzte den Meinungsaustausch, um dem Forum Bildungspolitik in Bayern für seine Arbeit sehr herzlich zu danken. Das Forum sende insbesondere durch seine Petitionen regelmäßig "sehr wichtige Impulse für die Politik". Diese Impulse wirkten langfristig, auch wenn die Petitionen häufig von der CSU-Mehrheit abgelehnt werden, ermutigte Schieder.

Text und Foto: Florian Fischer 


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