Logo-Kreis Georg Eisenreich zu Gast beim Forum Bildungspolitik
 
"Bildungsexperten ins Boot holen!"

 

  Foto Staatssekretät Eisenreich

Georg Eisenreich, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für
Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst

 

München - 13. Oktober 2014

Vor den 46 Mitgliedsorganisationen im Forum Bildungspolitik in Bayern sprach sich am Montag der Staatsekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Georg Eisenreich (CSU), für ein verstärktes Miteinander aller Beteiligten im Bildungsbereich aus. Im Mittelpunkt des Informations- und Gedankenaustausches standen die Themen Inklusion und Außerschulische Bildung sowie Fragen zur Bildungssituation junger Flüchtlinge in Bayern.

Als "große gesamtgesellschaftliche Aufgabe" bezeichnete Eisenreich die weitere konsequente Umsetzung der Inklusion in bayerischen Bildungseinrichtungen. In Übereinstimmung mit dem Sprecher des Forum Bildungspolitik in Bayern, Klaus Wenzel, betonte er den "guten Weg", auf dem man sich auch dank der fraktionsübergreifenden Zusammenarbeit im Bayerischen Landtag befinde. Mit zusätzlichen Schulberatungsstellen, mehr Fortbildungsangeboten und einer auch vor Ort engagierten wissenschaftlichen Begleitung seien große Fortschritte unternommen worden. Trotzdem, so Eisenreich, seien Lehrer und Schulen "noch viel zu wenig vorbereitet" und neue Planstellen dringend vonnöten: "Hier liegt noch viel Arbeit vor uns, insbesondere im Bereich Lehrerbildung, Schulbegleitung und Ressourcen."

In der Außerschulischen Bildung sieht Georg Eisenreich einen wichtigen und zentralen Pfeiler im Bildungssystem. "Wir bemühen uns, dass sich die Schulen für andere Träger öffnen und besser vernetzen", betonte der Staatssekretär. Besonders für das Ziel flächendeckender Ganztagsangebote seien die außerschulischen Angebote von großer Bedeutung. Als Sprecher der Evangelischen Jugend in Bayern (EJB) forderte Martin Birkeneder mehr Entfaltungsräume und eine klare Stärkung der außerschulischen Arbeit.

Unbedingt verstärkt werden müsse die Unterstützung für die zumeist schulpflichtigen jungen Flüchtlinge. Georg Eisenreich: "Hier sind wir dabei, die Kapazitäten dem Bedarf anzupassen." Medizinische und psychologische Betreuung, Sprachförderung und vieles mehr seien dringend geboten. Als bundesweit führendes Modell unterstrich der Staatssekretär die Integration berufschulpflichtiger junger Flüchtlinge und Asylbewerber.

Dr. Eva Graef-Harter

Forum Bildungspolitik in Bayern

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